Elliott-Wellen

Die Wellentheorie von Elliott unterscheidet zwei Kategorien von Wellen: Impulswellen und Korrekturwellen. Als Trader kann man sich diese Abfolge von Korrektur und Impuls zu Nutze machen und den künftigen Kursverlauf mithilfe der Wellen-Technik versuchen zu antizipieren.

Während Impulswellen immer fünfwellig sind, bestehen Korrekturwellen aus drei Wellen. Impulswellen werden mit Ziffern (1, 2, 3, …) gekennzeichnet, Korrekturwellen mit Buchstaben (a, b, c …), um das entsprechende Stadium des Fortschreitungsgrades innerhalb des Wellenzyklus zu klassifizieren. Bedingt durch das mögliche Auftreten einer oder eventuell zweier Erweiterungen, sogenannter Extensionen, kann die Impulswelle aus 5, 9 oder 13 Wellen bestehen und die Korrekturformation aus 3, 7 oder 11 Wellen.

Beispiel

Im folgenden Praxisbeispiel sehen wir einen Aufwärtstrend im DAX auf dem M1-Chart. Nach der 5. Aufwärtswelle ist mit einer einsetzen Korrekturbewegung zu rechnen. Diese erstreckt sich auch direkt im Anschluss mit einem heftigen Abverkauf in Form der A-Welle. Ein weiteres tieferes Hoch beendet die Welle B. Nach der letzten Korrekturbewegung (Welle C) nimmt der Markt seine ursprüngliche Trendrichtung wieder auf. Zieht man das Fibonacci-Tool ergänzend hinzu, können die Trading-Ergebnisse weiter verbessert werden.

Elliott-Wellen
Der Einsatz Elliott-Wellen im Praxis-Beispiel auf dem M1-Chart im DAX. Trendrichtung: Long.
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