Gleitender Durchschnitt

Viele Trader handeln mit sogenannten Gleitenden Durchschnitten bzw. Moving Averages (engl.). So funktionieren diese bunten Linien:

Die einfachste Variante, einen Durchschnitt zu berechnen, ist als arithmetisches Mittel bekannt. Die Berechnung ist einfach: Man teilt die Summe der Kurse oder Indikatorwerte des Berechnungszeitraums durch die Anzahl der enthaltenen Handelstage. In der Technischen Analyse wird dieser fortlaufend berechnete Wert als Gleitender Durchschnitt (GD) bezeichnet. In Börsensendungen wird am häufigsten auf die 200-Tage-Linie verwiesen, die in etwa ein gesamtes Handelsjahr an der Börse abbildet. Auch die Hälfte davon, die 100-Tage-Linie, dient vielen Tradern als wichtiger Indikator. Der GD ist schon aus Zeiten bekannt, als Händler noch ihre Charts von Hand auf Millimeter-Papier zeichneten. Dabei gibt es heute mehrere Varianten des Gleitenden Durchschnitts: Im exponenziell gewichteten Durchschnitt bekommen die letzten Kurse eine höhere Gewichtung und damit eine höhere Relevanz, was sich in einer leicht veränderten Linie äußert. Im Metatrader 4 haben wir 3 Einstellungen zur Auswahl: EMA (exponenziell), SMA (smoothed/geglättet) und SMA (simpel/einfach). Welcher GD für das jeweilige Handelsinstrument am besten funktioniert, erfährt man durch ausprobieren und Backtests. Gleitende Durchschnitte werden als Bestandteil von automatischen Handelssystemen als Auslöser für ein Tradingsignal genutzt oder als Indikator zur Trendbestimmung.

Jetzt teilen:

Devisenbrokervergleich

Daytrader, Swing Trader und Trading Coach

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.