R-Vielfache

Das Konzept der R-Vielfachen wurde im Jahr 1993 von einem Trader namens Chuck Branscomb eingeführt und von Dr. Van Tharp verbreitet. Es handelt sich dabei um eine Methode , Handelsstile über verschiedene Märkte aus Risiko-Aspekten vergleichbar zu machen und dabei nicht ausschließlich auf die absoluten Gewinne zu achten.

Das R-Vielfache ist der Gewinn oder Verlust eines Trades in Relation zum jeweils eingegangen Einstiegsrisiko dieses Trades. Das Einstiegsrisiko ist die Differenz zwischen Einstiegskurs und Initial-Stopp. Dazu ein erläuterndes Beispiel:

Ein Trader kauft eine Aktie X zu einem Preis von 100 Euro und setzt seinen Stop bei 95 Euro. Das Einstiegsrisiko beträgt fünf Euro. Dieser Wert wird immer gleich 1,0 R gesetzt. Angenommen, die Aktie steigt und der Trader verkauft die Aktie zu einem Preis von 110 Euro. Der Gewinn von zehn Euro würde in Relation zum Einstiegsrisiko zu einem R-Vielfachen von 2,0 führen (10/5). Wird der Trade dagegen bei 95 Euro ausgestoppt, würde das R-Vielfache -1 betragen (-5/5).

Man teilt also zur Berechnung der R-Vielfachen immer das Trade-Ergebis durch das Initial-Risiko.

Jetzt teilen:

Devisenbrokervergleich

Daytrader, Swing Trader und Trading Coach

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.